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Was ist Riversurfing / Flusssurfing?

Wie bei vielen Dingen kann der exakte Ursprung nicht genau definiert werden. Diesen doch recht schwammigen Ursprung hat Riversurfing in Deutschland, genauer gesagt in München. Seit den 70er Jahren surfen an die 100 Menschen täglich die stehende Welle im Eisbach, der seinen Weg quer durch den Englischen Garten bahnt. Durch die perfekte Beschaffenheit der stehenden Welle wuchs München zur Hauptstadt des Riversurfings und fungiert als Vorbild für die meisten stehenden Wellen die nach und nach in der ganzen Welt entstehen.

Aufgrund ausbleibender Surfspots an der Ost und Nordsee und dem für die meisten Deutschen recht weiten Weg zur nächsten Küste entstand die Idee auf Flüssen zu surfen. In den ersten Stunden wurden einfache Holzbretter mit Seilen an Brücken und Ufern befestigt umso entgegen der Flussströmung auf einer Stelle stehend zu surfen.

Heute kann die Beschaffenheit der Welle beeinflusst werden. Die stehenden Wellen bilden sich durch Hindernisse die am Flussbett vom Wasser überwunden werden müssen. Dadurch wird die Welle aufgebauscht und kann je nach Wassermenge und Fließgeschwindigkeit zum Surfen genutzt werden. In den meisten Fällen wurden diese Hindernisse im Flussbett künstlich installiert und angepasst, um eine perfekte Surfwelle zu erhalten.

Aufgrund der steigenden Beliebtheit wurde das Thema der stehenden Welle stetig ausgebaut und neue und innovative Ideen in die Realität umgesetzt. So kennen die meisten Wassersportler und Bootbegeisterte die stehende Welle auf der Boot Messe in Düsseldorf. Hier wird die Welle in einem überdimensionalen Becken durch elektrische Pumpen erzeugt.

Ein ähnliches System ist an der Wasserskianlage in Langenfeld zu finden. Die Firma Unit Parktech, die sich hauptsächlich mit dem Bau von Obastacles für Wakeboardanlagen beschäftigt, hat das System für eine stehende Welle auf einem herkömmlichen See entwickelt und umgesetzt.

Wirft man einen Blick auf die Trendlage so können wir uns in Zukunft über eine blühende Riversurfszene freuen und mit ihr werden auch die Surfspots in deutschen und europäischen Flüssen stetig steigen. Eine Entwicklung der wir mit einem Lächeln und großen Erwartungen entgegen fiebern.


Marian Heimann

Marian Heimann

 

Was wird fürs Riversurfing benötigt?

Grundsätzlich bedarf es beim Surfen in stehenden Wellen unabhängig ob im Fluss oder auf einem See dieselben Dinge wie bei jeder Wassersportart.

Wenn ihr euch regelmäßig in die stehende Welle werfen wollt, dann solltet ihr eine kleine Auswahl an Neoprenanzügen besitzen. Vor allem bei den deutschen Wetterverhältnissen solltet ihr an dieser Stelle nicht zurückhaltend sein. Einen Shorty und einen Fullsuit solltet ihr in jedem Fall besitzen. Zusätzlich dürfen natürlich für die wirklich warmen Tage Boardshorts und Bikini nicht fehlen. Auch ein Poncho kann vom Vorteil sein und euch das Leben erleichtern. Selbstverständlich findet ihr bei uns im Onlineshop alles was das Herz begehrt.

Das richtige Surfboard

Doch das absolut wichtigste ist natürlich das richtige Surfboard. Leider ist der wichtigste Punkt auch der schwierigste, denn Surfboards gibt es in Hülle und Fülle.

Im ersten Schritt solltet ihr zwischen Surfboards und Riverboards unterscheiden. Wer sich in die Fluten an den Stränden der Welt stürzt muss viele verschiedenen Bedingungen berücksichtigen und viele Fakten in die Entscheidung für das richtige Board einbeziehen. An dieser Stelle ist eine persönliche Beratung empfehlenswert. Aus diesem Grund könnt ihr entweder in unserem Düsseldorfer Showroom vorbei schauen und euch von den Jungs und Mädels beraten lassen. Für alle die sich den Weg in die Hauptstadt NRWs nicht machen können oder wollen haben wir natürlich ebenfalls eine Lösung. Unter 0211 74 96 37 13 erreicht ihr unsere telefonische Produktberatung. Auch hier nehmen sich geschulte Menschen jeder eurer Fragen an und finden mit euch gemeinsam das für euch individuell beste Equipment.

Eine der häufigsten Fragen beschäftigt sich mit den Maßen von Surfboards und der Suche nach der für eine individuell perfekten Größe. Beim Rifersurfing oder Flusssurfing sind die äußeren Umstände grundlegend entscheidend. Stehende Wellen und auch der Unit Wave Pool begrenzen die zu surfende Wellen sowohl in der Breite als auch in der Wassertiefe. Aus diesem Grund liegen die Prioritäten bezüglich dem perfekten Board anders als bei herkömmlichen Wellenbrettern für die offene See.

Der größte Unterschied wird in der Länge der Boards definiert. Bei herkömmlichen Surfboards für den Einsatz im offenen Meer ist die Länge bzw. die gesamte Größe extrem wichtig und muss auf das jeweilige Körpergewicht des Surfers abgestimmt werden. Da beim Surfen von Flusswellen oder stehenden Wellen wie im Unit Wave Pool, die stehende Welle in Langenfeld oder der Citiywave wie sie auf der Boot Messe in Düsseldorf oder auch in ähnlicher Form in der Jochen Schweizer Arena in München zu finden sind, ist das Anpaddeln nicht notwendig und auch der Take Off ist nicht wirklich gegeben. Daher können und müssen Riversurfboards weitaus kleiner ausfallen. Ein Riversurfboard liegt in der Regel unter einer Länge von 6 Feet bzw. unter 183 cm. Dank der verkürzten Länge des Boards gewinnt man in stehenden Wellen und Wavepools wertvollen Platz. Dennoch bedarf es bei einem Surfboard bzw. in diesem Fall bei einem Riverboard einen entsprechenden Auftrieb der dafür sorgt, dass Board und Surfer auf der Welle treiben und nicht zu tief einsinken. Daher sollte darauf geachtet werden, dass das Riverboard trotz der kurzen Länge voluminös gefertigt wurde und somit einen gewissen Auftrieb mit sich bringt.

Marian Heimann

Finnen

Jeder der schon einmal ein Wakeboard, Surfboard, SUP oder dergleichen Wassersportbretter in der Hand hatte kennt die meist an der hinteren unteren Seite verbauten Finnen. Diese Art Flossen helfen dabei das Board stabil auf dem Wasser zu halten und gleichzeitig dem Surfer bzw. dem Boarder die Handhabe zu vereinfachen und das Handling des Boards zu verbessern.

Finnen gibt es in den unterschiedlichsten Formen und vor allem Materialien. Grundsätzlich ist es euch überlassen mit welchen Finnen ihr in die Welle geht. Hier gibt es keine optimale Lösung. Die Wahl der Finnen richtet sich nach den Vorlieben und dem Surfstyle des Surfers.

Dennoch wollen wir euch auch an dieser Stelle einen kleinen Tipp geben, der vor allem von Anfängern und Einsteigern beachtet werden sollte. Grundsätzlich solltet ihr in stehenden Wellen sowie in der Citywave und auch im Unit Wave Pool auf glas- und kohlefaserverstärkte Finnen verzichten. Durch die robuste Beschaffenheit dieser Finnen wird häufig der Finnenkasten beschädigt bevor die Finnen brechen. Finnenkästen sind weitaus schwieriger und mit wenigen Chancen auf langanhaltenden Erfolg zu reparieren. Daher solltet ihr eher in Kauf nehmen neue Finnen unter euer Board zu schrauben als Gefahr zu laufen das gesamte Board dauerhaft zu beschädigen.

Bei der Wahl des Finnen-Systems solltet ihr FCS I oder FCS II wählen. Zum einen sind diese Finnen weiter verbreitet und daher leichter zu beschaffen und zum anderen sind diese in der Regel günstiger.

Schutz für Surfboards / Riverboards

Eine Boardbag solltet ihr in jedem Fall für euren Wellenreiter haben. Vor allem die Kanten bzw. Rails der meisten Boards sind nicht für die Absorbierung von Schlägen vorgesehen. Somit solltet ihr jegliche möglichen Schäden durch Lagerung und Transport entgegenwirken. Eine Boardbag ist da genau das richtige. Das Board ist durch äußere Einflüsse geschützt und lässt sich zusätzlich leichter transportieren bzw. tragen. Das gilt selbstverständlich für jegliche Art von Board.

CRANK SURFBOARDS

Das Team um Shaper Hubert von Watta blickt auf eine 15 jährige Tradition zurück und ist aus der deutschen und internationalen Surfszene nicht mehr weg zu denken. Alle Crank Boards werden in Detuschland hergestellt, eine Massenproduktion in China und Co. wurde bewusst abgelehnt. Jedes Crank Surfboard wird per Hand geshaped und mit viel Liebe zum Detail gefertigt.


Hubert von Watte

Sebastian Steudtner

 

Wer einen Blick auf die professionelle Surfszene wirft, kommt um den Namen Sebastian Steudtner nicht herum. Der detusche Surfprofi ist bekannt für sein unglaubliches Big Wave Surfing. Der von Mercedes gesponserte Ausnahme-Athlet geht regelmäßig an seine Grenzen und fühlt sich in den gigantischen Wellen von Teahupoo, Peahi und Nazaré erst so richtig wohl. Das Board auf dem Sebastian Steudtner sich regelmäßig in die Fluten stürzt stammt ebenfalls aus der Schmiede von Crank Surfboards und wird ebenfalls von Hubert von Watta per Hand gefertigt.

CRANK x WAREHOUSE ONE - WH1 SWEETWATER EDITION

Wir haben mit den Jungs und Mädels von Crank Surfboards unsere eigene limitierte Warehouse One Sweetwater Edition entwickelt. Surfboards die speziell auf die Bedürfnisse von Surfern in stehenden Wellen abgestimmt sind. Die Surfboards bzw. diese Riverboards werden ebenfalls von Hubert von Watta per Hand geshaped. Auch die Sweetwater Edition ist keine Massenware und bringt daher seinen ganz individuellen Charme mit sich. Neben dem schlichten in weiß gehaltenem Style und dem Crank Branding wird die Kollabo-Edition noch mit dem Warehouse One Sweetwater-Logo versehen. Die Sweetwater Edition ist eine absolute Maschine in stehenden Wellen. Dank der verstärkten Rails sowie dem speziellen Karboneinsatz im Tail-Bereich, sind die Riverboards extrem haltbar und auf die schwierigen Bedingungen von stehen Wellen abgestimmt.

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