„Lisa Andersen surfs better than you“

Eine Legende der Surferwelt

So und nicht anders titelte das Surfer Magazine im Jahre 1995. Lisa Andersen –  eine Legende und eine absolute Inspiration für alle Frauen und in gewissem Maße auch für die männliche Surferwelt. Genau das hat auch Roxy erkannt und ernannte die weltbekannte Surferin zur Botschafterin des Labels. Denn niemand verkörpert die Marke so sehr wie Lisa.
Sie legte in den 90er Jahren den Grundstein für alle weiblichen Surferinnen und auch heute noch ist jedem klar von wem die Rede ist wenn der Name Lisa Andersen fällt.
Keiner schaffte es, so viele Trophäen der National Scholastic Surfing Association in nicht einmal einem Jahr zu erringen. 1986 war definitiv eines ihrer vielen sehr erfolgreichen Jahre.

 

Innerhalb der Jahre 1994 bis 1997 gewann sie vier mal den World Championship Titel und katapultierte sich damit in den Surferolymp.
1995 kürte sie das Surfer Magazine zu einer der erfolgreichsten Surfer aller Zeiten und landete somit als erste Frau auf dem Cover des Surfer Magazines. Wenig später ernannte sie die Sports Illustrated zu einer der „Top Female Athletes of the 20th century“.

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Photo: Roxy

Wie wurde Lisa Andersen zu einer der erfolgreichsten Surferinnen?

Doch Lisa Andersen Geschichte stand nicht schon immer im Zeichen des Wassersports, der so viele Menschen fasziniert. Aufgewachsen ist sie nämlich in Long Island, New York – nicht unbedingt einer der Surfer Hotspots. Doch mit dem Umzug nach Ormond Beach, Florida änderte sich  alles. Mit 13 Jahren stand Lisa endlich das erste Mal auf einem Surfboard, wovon ihre Eltern leider nicht begeistert waren. Das einzige was sie damit verbanden, waren Drogen und Alkohol. Klar ist das nicht unbedingt das non plus ultra, was man sich für seine Tochter in dem Alter wünscht.

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Photo: Hornbaker/Roxy

Schnell lernte sie einen Typen aus Los Angeles kennen, mit dem sie dann am Ormond Beach surfen gehen konnte. Der surfte nicht nur ziemlich gut, sondern baute auch die passenden Boards in einer Fabrik.
Nicht lange hat es gedauert, bis Lisa sich dazu entschloss nach Californien zu ziehen. Ob das die richtige Entscheidung war, wusste sie am Anfang selber nicht. Nicht selten musste sie aufgrund fehlenden Geldes am Strand schlafen und wechselte beinahe täglich ihren Schlafplatz um nicht entdeckt zu werden.
Sie ließ sich jedoch nicht die Freude am Surfen nehmen und gewann ,durch das viele Training, einen Wettkampf nach dem anderen.
Im Jahre 1992 hatte sie endlich ihren ersten Sponsoring Deal mit Quiksilver in der Tasche.

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Photo: Roxy

Natürlich bleibt es auch in der Surferszene nicht aus, das sich Zwischenmenschliche Beziehungen entwickeln.  Ihre Beziehung zu Renato Hickel stand jedoch unter keinem guten Stern. Viele sagten Lisa nach, dass sie nur mit dem Judge der ASP Tour zusammen wäre, um mehr Punkte in den Wettkämpfen zu bekommen. Um nicht in das Fadenfeuer zu gelangen, hielt sie auch ihre Schwangerschaft geheim und ging weiter surfen.
Kurz nach der Geburt ihrer Tochter Erica stand Lisa schon wieder auf dem Wasser und nahm an Wettkämpfen teil. Dabei gewann sie größtenteils auch gegen die Männer! Sie schloss das Jahr mit dem siebten Platz im Women World Rank ab. Hut ab dafür!

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Photo: Roxy

Kurz darauf trennte sie sich von Renato und stand wieder alleine da. Jedoch hatte sich jetzt etwas verändert – ihre Tochter Erica gab ihr jetzt den Halt und den Sinn für das Leben.
Kein Wunder das sie weiterhin die weibliche Surfszene dominierte.
Allerdings war das frühe Surfen nach der Geburt wohl nicht die allerbeste Idee. Schon bald bekam sie Rückenprobleme und wurde so 1998 gezwungen ihrem liebsten Sport lebewohl zu sagen.
Natürlich hielt es sie aber auch nicht wirklich lange fern von den Wellen, ihre Passion musste einfach gelebt werden. Wer kennt das nicht? Wenn man wirklich für eine Sache brennt, rücken viele Dinge in den Hintergrund. Und deswegen stand sie auch schon im Jahr 2000 wieder mit ihrer größten Rivalin Layne Beachley im Finale der World Tour in Brasilien. Jedoch konnte Layne die entscheidende Welle für sich nutzen und Lisa musste sich geschlagen geben.

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Photo: Roxy

Beim letzten großen Event des Jahres in Anglet in Frankreich gab es dann das große Wiedersehen mit Layne, diesmal konnte dann endlich auch Lisa den Wettkampf für sich entscheiden.
Was für ein krönender Abschluss ihrer Karriere!!!

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Photo: Roxy

Schon kurze Zeit später bekam sie ihren Sohn Mason, mit dem sie wahrscheinlich schon bei ihrem letzten großen Erfolg schwanger war.

Lisa Andersen ist bis heute der Brand Ambassador für die Surfmarke Roxy! Niemand anderes verkörpert das Image so sehr wie sie, denn auch jetzt noch zählt sie zu den besten weiblichen Surfern weltweit!

Natürlich findet Ihr auch bei uns eine Menge Surfwear, Fashion und Co der Marke Roxy und natürlich auch von vielen weiteren Marken.

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